Fellwechsel durch Temperatur und Licht?

Pferdefell besteht aus dreischichtig aufgebauten Haaren. Aminosäuren, Lipide und Proteine sind einige Bausteine. Hinzu kommen Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff, Schwefel, Eisen, Kupfer, Jod und Zink.

Die Temperatur hat hauptsächlich Einfluss auf die Länge und Dichte des Fells. Somit erklärt sich, warum Offenstallpferde ein dichteres, längeres Haarkleid haben als Boxenpferde, die vielleicht auch noch eingedeckt sind.

Die Zirbeldrüse als Teil des Zwischenhirns registriert jede jahreszeitliche Veränderung des Tageslichts und produziert Melatonin, das Hormon für den Biorhythmus. Damit hängen Schlaf-Wach-Rhythmus und Fellwechsel zusammen.

Siehe auch: Fliegende Haare im Fellwechsel und Woraus besteht Pferdefell? und Wozu soll Putzen eigentlich gut sein?

Quelle: Wassermann, Lara und Müller, Aline (2018), Fellwechsel, Eindecken und Schere – Im Wintermantel, in: Mein Pferd, Erscheinungsjahr 2018, Heft 11, Seite 56.

 

 

 

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